Trainingslager Tschechien 2004

Der TTC Guntramsdorf unternahm erstmals ein Trainingslager im Ausland, genauer gesagt in Tschechien und noch genauer in Hodonín und noch genauer in einem Wald in der Nähe von Stražnice und ganz exakt mitten im Nirgendwo. Alles fand unter Umständen statt, die sich niemand vorher auch nur nicht im Geringsten erträumt hätte. Doch dazu später mehr.

TAG 1

Am 15.8.2004 wurden die Pferde gesattelt und gen tschechische Grenze getrieben. Nach anfänglichen Platzproblemen in Alex' Auto (Feily brachte einen Koffer und eine Trainingstasche mit, alle anderen eine Tasche und maximal noch einen Rucksack), hätten wir erfolgreich in See stechen können, wenn wir zu Wasser unterwegs gewesen wären, da es aber die 4rädrigen Vehikeln waren, auf denen wir ritten, machten wir uns so auf den Weg "nach Trainingslager". Um etwa 15 Uhr am Ziel angekommen, brach die erste Diskussion aus: Wer geht mit Feily ins Zimmer? Als sich 3 Leute fanden (2 von denen stießen erst zu uns, als Feily schon Quartier bezogen hatte), machten wir uns ans Auspacken und sogleich im Anschluss waren es die UNO-Karten, die uns die Langeweile nahmen. Als uns sogar dabei fad wurde, erklärten wir unsere (Flo, Fips, Stefan, Christoph) Hütte zum offiziellen Österreicher-Haus, dies wurde untermauert mit einer gehissten Österreich-Flagge und besichtigten die Umgebung. Hier eine kleine Beschreibung: geschlafen wurde in 4-Bett-Hütten (nicht größer als 10 m²) mit Licht aber ohne Steckdose, die Sanitäreinrichtungen waren alles andere als hygienisch und der See, der uns versprochen wurde, entpuppte sich als ein 1-Meter-tiefes Pool. Die positiven Eindrücke: Beachvolleyball-, Fußball - (asphaltiert) und Basketballplatz. Gott sei Dank schickte uns ein großer Coufal zwei Dolmetscher, ohne die wir sehr oft aufgeschmissen gewesen wären. Am ersten Tag stand außer Abendessen nur noch ein bisschen Kicken am Programm.

TAG 2

Am zweiten Tag gingen wir's dann an: Aufstehen 6.50 Uhr, 10 Minuten später Morgensport, 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Trainingsbeginn (Gertschy musste regelmäßig 2-mal hin und retour fahren, da wir zu wenige Sitzplätze in den Autos hatten. Nach 2 Stunden Tischtennis ging es wieder nachhause wo es um 12.30 Mittagessen gab. Es folgte eine ausgedehnte Mittagspause bis 15 Uhr, dann mussten wir uns wieder auf den Weg zur Halle machen. Abermals 2 Stunden TT im Turniermodus. Da ein uns nicht immer ausreichend Tische zur Verfügung standen, musste sich ein kleiner Teil der Gruppe mit einem Alternativprogramm abmühen: Runden am Sportplatz laufen und Springschnur springen. In der letzten Disziplin wurde auf Zeit agiert - so viele Sprünge wie möglich in 30 Sekunden. Die ersten Richtwerte wurden bei 60-75 Sprünge markiert. Bestleistung erbrachte Christoph: 105 Stück Auch wenn wir nach dem Training für gewöhnlich recht müde waren, ließ es sich Dominik nicht nehmen den 9km langen Weg von der Halle nach Hause im Laufschritt zurück zu legen, und nach etwas mehr als der Hälfte stiegen Stefan und Fips ins Rennen ein. Am Abend des Montags wurde zum ersten Mal die BV-Kugel aufgehoben, denn spielen konnte man das noch nicht nennen. Als offizielle Einheit war Aerobic angesagt, doch lang hielten wir das nicht aus, da wir nichts von den vorgegebenen Schritten verstanden hatten. Nur Christoph und Gertschy hielten wacker durch. Als es dann dunkel wurde, stellten ein paar von uns die Englischkenntnisse von ein paar Tschechen und -innen auf die Probe - Resultat: Gertschy kann's besser! Zwei Inländerinnen, das Ö-Haus (damit sind die Bewohner und nicht das Gebilde gemeint) und Faillmeir machten sich (Fips davon unwissend) auf den Weg zu einem dickerstämmigen Baum der schon beim Morgenmord angepeilt wurde. Kurz vor Mitternacht holten wir aus dem Lager noch eine weitere Alkoholflasche, danach trennten sich die zwei Jüngsten (Fips und Thomas F.) von der Gruppe. Der Rest Ging nochmals - diesmal mit einer Taschenlampe statt der Digi-cam bestückt - zum Baum und blieben bis

TAG 3

ca. 2 Uhr in der Natur. In der Früh wurde uns weisgemacht, dass wir wegen überhöhter Akustik zur späten Stunde, nach dem Nachmittagstraining nach Hause laufen mussten. Ansonsten passierte nichts Aufregendes, außer, dass wir unsere Strafe abbüßten. Ganz normaler Tagesablauf: aufstehen, Morgensport, Frühstück, Training, Essen Pause, Training, Laufen, Laufen, Laufen, Laufen (Feily wettete mit Stefan und Christoph um eine Kiste Bier, dass er die gesamte Strecke unter 30 min laufen kann, am Ende benötigte er fast eine Stunde, da ihn angeblich seine Schuhe drückten - er lief auch mit Hallenböcken. Der Rest legte die 9km in etwa 40min zurück) Essen, Beachball, Strip-Uno (Gertschy & Christoph gingen danach in Unterhose Zähne putzen) und Schlafen.

TAG 3+1

Nichts Außergewöhnliches. Der Tagesablauf wie an den restlichen Tagen: Damit wir etwas Benzin sparten, liefen diesmal alle die halbe Strecke nach Hause. in den Pausen wurde wieder fleißig Beachball gespielt, und das schon besser als am ersten Tag! Am Abend gab es eine neue Runde Strip-Uno - diesmal auch mit weiblichen Teilnehmerinnen. und es kam wie es kommen musste: unter fast fairen Bedingungen lief es für eines der beiden Mädels (Dani) nicht optimal. Sie verlor bis auf die Unterwäsche alles, ihre Gegner nichts. Danach war auch dieser Tag vorbei.

TAG 2*(8-9+3,5)

Neben den üblichen Aktionen stand an diesem Tag in der Mittagspause ein NICHT -Wettkampf am Programm: Es war eine Strecke von etwa 3km zu absolvieren, auf der in unregelmäßigen Abständen diverse Übungen zu bestehen waren (Schießen, Granaten werfen, Flasche-mit-Wasser-mit-den-Händen-voll-füllen). NICHT -Wettkampf aus dem Grund, weil uns vor dem Start eingeredet wurde, dass es nur um Spaß geht, im Nachhinein aber die Zeit gemessen wurde und sogar eine Siegerehrung gemacht wurde. Am fünften Tag waren es nicht Dani und Mene, die beim Strip-Uno ihre Kleider ablegen mussten, sondern unsere Tschechische Freundin Martina.

TAG 2² * v9 - 12/2

Letzter Trainingstag mit abschließendem Tournament. Es wurden die ersten Vorkehrungen zur sonntägigen Abfahrt getroffen und die Hütten etwas zusammen geräumt. Fips wettete mit Gertschy, dass er die halbe Strecke von der Halle heim in Flip-Flops unter 18 min laufen könnte, tat er auch.

TAG = (((x * 6) -2) : 5) - 4 = 4

Da wir die Halle nicht zur Verfügung hatten, war Fußball an der Reihe, nach einiger Zeit wurde jedoch auch das zu langweilig und wir widmeten uns wieder dem Säubern der Hütten, bis es dann endlich Mittagessen gab. Am Nachmittag stand erneut ein Schussbewerb an der Tagesordnung. Fips/Christoph bzw. Richy/Derek Coufal traten aus unserer Equipe an, hatten aber keine echte Chance, auch wenn Fips 2mal ins Schwarze traf. Am späteren Nachmittag begaben sich 8 Leute von uns nach Hodonín um dort in ein Restaurant und anschließend in eine Disco zu gehen.

TAG 8

Aufstehen, fertig packen, essen, Kater loswerden und Heimfahrt!

Zitate

Zöchy über Derek: "Wann der stirbt muaßt de Bappn extra no daschlogn!" 

Zöchy: "Red's wos" Feily: "Was denn?" Zöchy: "Net du!" 

Christoph benutzt Danis Arsch als Polster, Christoph: "Der Arsch ist bequemer und auch größer als mein Kopfpolster!" 

Feily behauptet er hätte 2 Tage lang einen Krampf. 

Feily nach Taktklopfen zu Fips: "Du wärst der optimale Schlagzeuger." (Insider wissen, dass er das schon ausübt) 

Fußball, Fips: "A so a Coufals-Treffer!" 

Fips beim BV: "Hab ihn… nicht!" 

Flo: "Der Coufal hat uns noch 2 Leute mit aufs Trainingslager gegeben." 

Christoph: "Da regiert der Coufal!" / "Das Taschenmesser wurde per Coufal entwendet!" 

Derek: "Na oida, jetzt kommt da Papa." 

Zöchy über Elmex: "Die Zahnpasta gibt's in 2 Gschmackn: grün und orange." 

Flo/Christoph: "Eigentlich hätten 2 Leute von uns mit dem Zug heimfahren müssen, da wir nicht genug Platz in den Autos hatten. Doch ein großer Coufal bescherte uns eine weitere Mitfahrgelegenheit."